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Dienstag, 22. Oktober 2013

we feed the world doku





ganzer Film: https://www.youtube.com/watch?v=5-gd8qBH6q0
http://www.we-feed-the-world.at/facts.htm

We Feed the World ist ein österreichischer Dokumentarfilm, der ein kritisches Licht auf die zunehmende Massenproduktion von Nahrungsmitteln und die Industrialisierung (zum Beispiel in der Massentierhaltung) wirft.
Der 2005 von Erwin Wagenhofer inszenierte Film ist der erfolgreichste österreichische Dokumentarfilm seit Beginn der statistischen Erfassung. Allein im deutschsprachigen Raum erreichte der Film rund 600.000 Kinobesucher.[2] Kinostart war der 30. September 2005.[3]

Der Dokumentarfilm „We Feed the World – Essen global“ des Österreichers Erwin Wagenhofer beschäftigt sich thematisch mit den Ursachen und Auswirkungen der Globalisierung am Beispiel der Nahrungsmittelproduktion für die Europäische Union. Wagenhofer durchleuchtet in verschiedenen Abschnitten die unterschiedlichen Formen der weltweit industriell organisierten Rohstoffgewinnung, Produktion, Handel, Transport, Entsorgung und die Benutzung von Gentechnologie durch Lebensmittelkonzerne. Dabei werden die Folgen der industriell organisierten Rohstoffgewinnung durch Kommentare von unterschiedlichen Personen im Film erläutert. Kontinuierliche Texteinblendungen liefern Hintergrundinformationen und schildern Zusammenhänge, die zusätzlich von Jean Ziegler, dem Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen, verdeutlicht werden.
Der Film beginnt mit dem Kommentar eines österreichischen Landwirts, der sich zu den Folgen der Agrarsubventionen und dem Verschwinden der Landwirtschaft äußert. Daraufhin werden das Mähen eines Kornfeldes, der Abtransport des Rohstoffes und im Anschluss daran große Mengen von Brot gezeigt, die man zur Entsorgung in ein Sammellager bringt.
Danach begleitet Wagenhofer in der Bretagne einen Fischer auf einem kleinen Kutter durch seinen Alltag. Anschließend begutachtet ein Fischhändler den Unterschied zwischen traditionellem und industriellem Fischfang anhand der Qualität der Fische für den Nahrungsmittelvertrieb.
Es folgt ein weiterer Abschnitt in Almería (Südspanien), wo ein Agronom das Kamerateam durch städtegroße Gewächshausanlagen führt, in denen Tomaten angepflanzt werden. Diese Anlagen werden überwiegend von nordafrikanischen Arbeitskräften bewirtschaftet. Danach ist zu sehen, wie die Tomaten mit dem Lastwagen 3.000 Kilometer durch Europa nach Österreich gebracht werden.
Im nächsten Abschnitt werden traditionelle Bauern in Rumänien gezeigt und im Kontrast dazu neue Bewirtschaftungsmethoden mit Hybridsaatgut. Der Produktionsdirektor des Saatgutherstellers Pioneer Hi-Bred / DuPont kommentiert das Gezeigte hinsichtlich der Gentechnikproblematik, der sinkenden Qualität der erzeugten Nahrungsmittel und dem vorhersehbaren Zusammenbruch der traditionellen Landwirtschaft in Rumänien und anderswo, da Bauern durch die Entwicklung hybriden Saatguts von internationalen Konzernen abhängig werden. Der Titel des Films We Feed the World stammt von dem Werbeslogan des Agrarkonzerns Pioneer.
Im folgenden Kapitel wird der Anbau von transgener Sojabohne in Brasilien vorgestellt. Blairo Maggi ist einer der weltgrößten Produzenten und Vertreiber von genmanipulierten Nahrungsmitteln. Gleichzeitig wird im Kontrast dazu eine mittellose Kleinbauernfamilie dargestellt, die zu dem Viertel der Bevölkerung gehört, das unter chronischem Wasser- und Nahrungsmangel leidet, während das genmanipulierte Soja nach Europa transportiert und in Österreich an Geflügel verfüttert wird.
Im vorletzten Abschnitt wird der Ablauf der industriellen Geflügelproduktion dargestellt: Vom massenhaften Produzieren von Eiern, deren Brutphase, über das Schlüpfen der Küken, bis hin zur seriellen Schlachtung und der supermarktgerechten Verpackung.
Den Abschluss dieser einzelnen Reportagen zur globalisierten Nahrungsmittelindustrie bildet ein Interview mit dem Vorsitzenden des weltweit größten Lebensmittelkonzerns Nestlé, der für einen Marktpreis für Wasser eintritt.



von http://de.wikipedia.org/wiki/We_Feed_the_World

Taste the Waste Doku



Vom achtsamen Umgang mit Lebensmitteln.
"Taste the Waste" enthüllt eine Realität mit Lebensmitteln, die angesichts knapp 1 Milliarde Hungernder weltweit betroffen macht. In der Schweiz landen gemäss Schätzungen der UNO über die gesamte Produktions- und Verbrauchskette jährlich 250 000 Tonnen Lebensmittel im Abfall. In Deutschland bis zu 20 Millionen Tonnen, eine Verschwendung unvorstellbarer Grössenordnung. Es ist die Kehrseite der global agierenden und hart um Marktanteile kämpfenden Lebensmittelindustrie und einer Politik, die Formen, Farben und Grössen über den Genuss- und Nährwert stellt. Und es ist ein Wohlstandsproblem. Denn in armen Ländern gib es kaum Lebensmittelverschwendung. Gerade einmal 6 Kilo pro Kopf und Jahr sind es beispielsweise in den südlichen Ländern Afrikas. Demgegenüber stehen 100 Kilo in der Schweiz und 115 Kilo in den USA.
Entlang der Produktionskette gibt es je nach Produktart unterschiedliche Stationen, an denen Verluste entstehen: in der Landwirtschaftlichen Produktion, beim Transport und Lagerung, in der Weiterverarbeitung, beim Handel und schliesslich beim Verbraucher. Viele Lebensmittel schaffen es gar nicht erst in die Verarbeitung. So werden beispielsweise 20% der europäischen Feldfrüchte sofort nach der Ernte entsorgt, weil sie nicht der gesetzlichen Norm oder dem Schönheitsideal entsprechen. Am Ende der Kette werden 56% allen Obsts und Gemüse nicht verzehrt, sondern vernichtet. Getreideprodukte haben wiederum die grössten Verluste bei der Verpackung und Verarbeitung -- sowie beim Verbraucher: In den Privathaushalten landet ein Viertel allen essbaren Backwerks im Abfall statt auf dem Teller. http://www.umwelt-hilfe.ch

Donnerstag, 21. Juni 2012

Kapitalismus der Dinge

reblog von: http://keimform.de/2012/kapitalismus-der-dinge/

Kapitalismus der Dinge

Für mich waren die Commons in vielerlei Hinsicht eine Erleuchtung. Wenn Commons nicht bloß eine »Sache« ist, sondern vor allen die soziale Art und Weise, eine »Sache« herzustellen und zu erhalten, dann gilt das auch für die kapitalistische Elementareinheit, die Ware. Auch die Ware liegt nicht bloß im Regal und wartet darauf gekauft zu werden, sondern sie steht für die soziale Beziehung, die erforderlich ist, sie herzustellen (um Erhalten geht es selten).
Wenn das so ist, dann müsste man die »Sozialität« den Waren oder den Commons als Sachen auch ansehen. Sie müssten die sozialen Beziehungen, die »in sie geflossen sind« auch in ihrer Gestalt zeigen, dachte ich mir. Es ist so. Auf drastische Weise zeigt das der Film Behind the Screen.


Wieso soll man den Handy- und Computer-Waren ihre »Sozialität« ansehen, sie sehen doch im allgemeinen ganz schick aus, oder? Eben. So wie über die unmenschlichen Arbeitsbedingungen der Mantel des Schweigens gedeckt wird, erhält die Ware eine schickes Outfit. Do not open! Nicht hingucken und nicht reingucken.

Was man sieht, wenn man mal hinguckt

… davon handelt der Film Behind the Screen. Er zeigt die zwei Seiten der Warenproduktion: vor der Nutzung durch einen Käufer und danach. Vor der Nutzung geht es um werbewirksame Leistung und Outfit. Für Handys und Computer werden weltweit seltene Rohstoffe eingekauft, die unter für Mensch und Umwelt unvollstellbar zerstörerischen Methoden gewonnen werden. Der Zusammenbau erfolgt in abgeschotteten Fabriken, die nur dann Schlagzeilen machen, wenn die Selbstmordrate der Arbeiterinnen ein gewisses Maß überschreitet.
Und schließlich das Ende der Waren. Ungefähr drei Viertel des Elektronikschrotts landet im Süden — deklariert als Gebrauchtgeräte, denn Müllexport ist verboten. Kinder brennen aus dem Schrott einige Metalle heraus, Kupfer und anderes, und setzen dabei Gifte frei, die sie töten werden: »Eine Menge der Kinder, die hier arbeiten, werden ihren 20. Geburtstag wohl nicht erleben«. Auch das zeigt der Film.

Was man sieht, wenn man reinguckt

… dazu muss man schon den eigenen Blick schärfen. Sieht ja alles so schick aus, auch unter der Haube. Doch was sehen wir dort: Extrem hohe Integration der kleinsten Bauteile. Die Ware ist ein monolithischer Klotz. Unreparierbar mit in der Regel inkompatiblen Komponenten, sobald man die Grenzen des Geräts verlässt, und das soll auch so sein. Neukaufen bringt Profit, nicht selbst reparieren. Modularität, Kompatiblität, Interkonnektivität, Langlebigkeit, Wiederverwendbarkeit, Recyclebarkeit sind Fremdworte.
Ökonomen nennen die gemacht-unerwünschten Effekte Externalitäten. In Wikipedia-Worten sind es die »unkompensierten Auswirkungen ökonomischer Entscheidungen auf unbeteiligte Marktteilnehmer«. Unkompensiert, eine Verniedlichung, die das gängige Denkmuster zeigt. Denn wäre durch Kompensation etwas gewonnen? Wenn die Umwelt bereits zerstört ist und die Menschen schwer erkrankt oder gestorben sind? Sicher könnte man etwas »ausbessern« und »helfen«, im Nachhinein, aber eine Lösung wäre das nicht, eher eine Befestigung des schlechten Zustands.
Eine Lösung braucht eine neue Produktionsweise. Doch dieser Gedanke liegt völlig ausserhalb des ökonomischen Denkens. Wie eine Produktionsweise ohne destruktive Externalitäten aussehen kann, habe ich anderswo vorgestellt.
Für mich haben die Commons einen wichtigen Beitrag geleistet, um zu verstehen, dass es nicht reicht, innerhalb der bestehenden Produktionsweise andere Waren herzustellen, sondern dass die Produktion von Waren selbst das Problem ist. Warenproduktion ist nicht neutral, sondern sie verkörpert im unmittelbaren stofflichen Sinne — in den Produktionsmitteln und den Produkten — wozu sie dient: aus Geld mehr Geld zu machen. Der Film Behind the Screen liefert das (unkommentierte) Anschauungsmaterial.
Warenproduktion ist getrennte Privatproduktion. Diese Trennung erzeugt die Externalitäten, unter denen wir letztlich alle leiden (unbesehen der erheblichen Unterschiede). Commons bedeuteten im Kern Aufhebung der Trennung und Vermittlung der unterschiedlichen Bedürfnisse bevor produziert wird. Das ist ein Unterschied ums Ganze. Diese Potenz der Commons gilt es allerdings erst noch zu entfalten, aber sie wird auch weltweit immer mehr erkannt.

Mittwoch, 14. September 2011

iPhone, der Killer

Gebanntes iPhone-Game über die geplante Obszoleszenz bei den iPhones:
http://www.phonestory.org/

Generell sind die Gamedesigner Moleindustria sehenswert: http://www.molleindustria.org/

Freitag, 19. August 2011

Abfall vs Hunger

Mehr als die Hälfte unserer Lebensmittel landet im Müll.

Frisch auf den Müll / Taste The Waste

Die globale Lebensmittelverschwendung

Ein Film von Valentin Thurn

Hunger (Extra): Frisch Auf Den Müll ARD (43 Min.) from Nebel CC on Vimeo.


Hunger ARD (88 Min.) from Nebel CC on Vimeo.


und im noch im Kino am 8.September 2011: http://www.tastethewaste.de/

Dienstag, 22. März 2011

Manufactured landscapes — von Jennifer Baichwal



Regie: Jennifer Baichwal
Mit: Edward Burtynsky

Die kanadische Regisseurin Jennifer Baichwal begleitet den Fotografen Edward Burtynsky bei seiner Arbeit als Dokumentarist 'menschgemachter Landschaften'. Burtynsky hatte anfänglich Mienen in Kanada fotografiert, wobei er sich für die durch den Menschen veränderte Landschaft interessierte. Seine künstlerische Arbeit weitete sich darauf in andere Teile der Welt aus: er fotografierte durch Chemikalien verfärbte Flüsse, Strände voll havarierter Schiffe oder riesige Fabrikhallen.

Die Anfanssequenz des Films, eine mehrminütige Kamerafahrt (des kanadisch-schweizerischen Kameramanns Peter Mettler) durch eine chinesische Produktionshalle ohne einen einzigen Schnitt macht die unfassbare Dimension dieser Produktionsstätten bewusst. China als Werkbank der Welt steht im Zentrum des Films. Ein Film, der im Zuschauer fast schon körperlich Sprachlosigkeit und Grauen hervorruft. Wie betäubt ist man sich nach diesem Film bewusst: an jedem Stecker den man im Haushalt verwendet, jedem Nasenspray, jedem Computer den man kauft, klebt Blut und Schweiss anderer Menschen und leidet die Umwelt.

Wenn man den Film gesehen hat, fragt man sich einmal mehr: wie können wir uns und die Welt retten? Ist es schon zu spät? Wann endlich wachen wir auf? Und was sind die Alternativen, wenn man versuchen will, den Teufelskreis zumindest teilweise zu durchbrechen? (nb)

Sonntag, 20. März 2011

Das Sieben-Milliarden-Problem

NZZ Folio 03/11

Wie viele Menschen kann die Erde verkraften? Wie lange kann Wachstum noch unser Ziel sein? ­Werden wir eher ums Öl Kriege führen oder ums Wasser?

Von Wolf Schneider

Noch in diesem Jahr wird die Erde sieben Milliarden Menschen tragen – eine Mil­liarde mehr als vor nur zwölf Jahren und fast viermal so viel als zu der Zeit, als die Greise von heute zur Schule gingen. Kann unser Planet ein solches Gedränge ertragen? Er könnte es, wenn die reichen Völker ihre Ansprüche drastisch senkten und die armen nicht versuchten, zu ihnen aufzuschliessen. Aber ebendies wollen sie natürlich.

Schon weniger Kinder pro Frau

Die Bevölkerungsexplosion begann mit dem Sieg über die Säuglingssterblichkeit. Leopold Mozart musste es noch als normal empfinden, dass fünf seiner sieben Kinder starben. Dann rang das Abendland die Seuchen nieder – und binnen zweier, dreier Generationen gewöhnten sich die Eltern an, nur noch zwei oder drei Kinder in die Welt zu setzen.

In Asien ist Ähnliches im Gange. Zudem hält China an seiner Ein-Kind-Politik fest; sie hat der Welt nach chinesischer Schätzung 400 Millionen weitere Chinesen erspart.

Im schwarzen Afrika dagegen sind fünf Kinder pro Frau noch die Regel. Da nun die meisten überleben, hat sich die Bevölkerung des Kontinents in den letzten hundert Jahren verachtfacht – auf eine Milliarde.

Doch die Menschen werden mehr

Auch wenn im Weltmassstab die Zahl der Kinder pro Frau schon sinkt: die Welt­bevölkerung wird noch weiter wachsen. Denn die Geburtenfreudigkeit der letzten Jahrzehnte hat 1,8 Milliarden Frauen, viel mehr als je zuvor, ins gebärfähige Alter gebracht. Etwa 9 Milliarden Menschen um das Jahr 2050, schätzt die Uno – dann hoffentlich nicht noch mehr.

Davor aber steht ein neues Problem: Die Milliarden der während des Babybooms Geborenen werden alt, erreichen überdies ein höheres Alter als ihre Eltern – und müssen von einer sinkenden Zahl von Arbeitsfähigen versorgt werden. In China spricht man vom «2:5-Problem»: Jedes Ehepaar hat für sein Kind und seine vier Eltern aufzukommen.

Nur bescheidener werden sie nicht

2010 produzierte ein Deutscher, in Geldwert umgerechnet, dreissigmal so viel wie ein Inder. Mit Riesenschritten holt Indien auf, mit entsprechendem Mehrverschleiss an Rohstoffen und steigender Mehrpro­duktion an Dreck und Gift. Selbstverständlich aber beten die Reichen weiter ihren Fetisch «Wachstum» an. Niemand mutet ­ihnen zu, dass sie für jedes Auto, das in ­Indien neu zugelassen wird, eines von ihren verschrotten müssten – wenn die Über­lastung der Atmosphäre nicht noch verschlimmert werden soll.

Ein Auto auf zwei Menschen, das ist in den reichen Ländern üblich; und da sie gleichzeitig die Umwelt schonen wollen, haben sie sich den ökologischen Wahnsinn des Biosprits ausgedacht: Energie aus Weizen, Mais, Palmöl und Zuckerrohr! Aus den 250 Kilo Weizen, die einen Menschen ein Jahr lang sättigen könnten, werden 100 Liter Biosprit – etwas mehr als eine Tankfüllung für unsere dringend benötigten Geländewagen. Eine Milliarde Menschen leiden Hunger – in Brasilien werden Wälder abgeholzt für Zuckerrohr.

Der Endkampf um Wasser und Öl

Dabei verfeuert die Menschheit weiter Tag für Tag 25 Millionen Tonnen Kohle und Öl, und die letzten grossen Ölvorräte liegen in der heissesten Krisenregion der Erde. Experten streiten sich, ob ein Krieg ums Öl früher oder später ausbrechen wird als die befürchteten Kriege ums Wasser: Fast eine Milliarde Menschen haben nicht genug und eine weitere Milliarde nur schmutziges zur Verfügung.

Was wir zu viel haben, ist Müll – am schlimmsten in der fast unzerstörbaren Form von Plastic; 60 Millionen Flaschen täglich verbrauchen allein die USA. Zwischen Hawaii und Kalifornien treibt die «grosse pazifische Müllsuppe»: Plasticabfälle, 1500 Kilometer im Durchmesser und bis zu 10 Meter dick.

Adieu, Abendland!

In der Verschwendung sind sie führend – in der Weltbevölkerung geht der Anteil der Abendländer mit Riesenschritten zurück. 1890 hatte Asien dreimal so viele Einwohner wie Europa westlich von Russland – heute das Siebenfache. In ­Afrika wohnten damals halb so viele Menschen wie hier – heute fast doppelt so viele. 90 Millionen in Äthiopien, 150 Millionen in Nigeria!

Als Vermächtnis des Abendlands bleibt der Menschheit die Gesinnung: «Macht euch die Erde untertan!» Ihr seid die Herren – die Erde hat sich zu fügen! Doch sie fügt sich nicht. Irgendwann muss die Unendlichkeit unserer Ansprüche an der Endlichkeit der Erde zerschellen. Hoffen wir, dass die Menschheit daraus Konsequenzen zieht – vor 2050.

Wolf Schneider ist Schriftsteller; er lebt in Starnberg (D).

Mittwoch, 16. März 2011

Albtraum Atommüll Arte Doku



Auf die zunehmende Angst vor den Folgen der Erderwärmung reagieren Industrielle und manche Politiker mit dem Wundermittel Atomenergie: eine saubere und kontrollierbare Energie ohne schädliche Auswirkungen auf Mensch und Umwelt, die sogar zur nachhaltigen Entwicklung beiträgt. Aber ist sie wirklich so sauber, wie man uns weismachen will?

Atomkraftgegner und -befürworter streiten darüber, ob diese Form der Energie, die von den meisten europäischen Ländern bereits aufgegeben wurde, nun doch wieder genutzt werden soll. Im Zentrum der Debatte steht eine Angst, die alle teilen: die vor dem Atommüll.

Er ist die Schwachstelle der Atomenergie, ihre Achillesferse, ihr schlimmster Albtraum. Die Bevölkerung hat Angst vor dem Atommüll, die Wissenschaft findet keine annehmbare Lösung dafür, die Industrie versucht zu beschwichtigen, und die Politik meidet das Thema. Die wenigen europäischen Länder, die eine öffentliche Debatte über radioaktive Abfälle führen, haben bereits einen schrittweisen Ausstieg aus der Atomenergie beschlossen. Dies gilt für Deutschland, Österreich, Schweden und Belgien. Aber was weiß man eigentlich genau? Wie kann man sich überhaupt eine klare Vorstellung bilden bei diesem Thema, das so lange unter Verschluss gehalten wurde? Wie erklärt sich dieses demokratische Defizit in einer politisch und ökologisch so wichtigen Angelegenheit?

Der Film sucht in Frankreich, Deutschland, den USA und Russland nach der „Wahrheit über den Atommüll“.



Alternativer Link: http://www.youtube.com/watch?v=VLPTdIMYqOI
Quelle: Arte

Dienstag, 1. März 2011

Grüne Rhetorik und schmutzige Realität

Bernhard Bartsch, Guangdong

24. Februar 2011, Neue Zürcher Zeitung


China propagiert den Umweltschutz und setzt dabei auf eine Strategie, die bisher katastrophal gescheitert ist

Im neuen Fünfjahreplan rückt Chinas Regime den Umweltschutz ins Zentrum des Interesses. Doch auf regionaler und lokaler Ebene verschliesst man die Augen vor den Problemen. Die Umweltzerstörung wächst schneller als die Wirtschaft.

Yu Li hat die Hände eines Ausserirdischen. «Sieht aus wie ein blauer Alien», scherzt der Enddreissiger und macht Krallen. Die blaue Farbe reicht bis an die Unterarme und lässt sich schon lange nicht mehr abwaschen. Doch daran hat sich Yu Li ebenso gewöhnt wie an den Juckreiz, den die Chemikalien auf seiner aufgeweichten Haut auslösen. Zwölf Stunden steht er jeden Tag an einer grossen Waschtrommel, in der Jeans-Hosen mit Lavasteinen und Bleichmitteln geschleudert werden, um ihnen den modischen Stone-washed-Look zu verleihen. Pro Schicht gehen Tausende von Jeans durch seine Hände. Am Monatsende bekommt er dafür 1800 Yuan, umgerechnet rund 265 Franken.

Ratten in blauen Müllbergen

Nicht nur auf Yu Lis Haut hinterlassen die Bluejeans Spuren, sondern auch in der Umwelt. Aus einem Rohr in der Fabrikmauer fliesst tiefblaues Abwasser in den Fluss. An dessen Ufern türmen sich blau gefärbte Müllberge, in denen sich dicke Ratten tummeln, deren Fell ebenfalls die Farbe von Jeans angenommen hat. Einzig der Himmel ist nicht blau, sondern hängt in schwerem Smoggrau über Xintang, einem Industrieort in der südchinesischen Provinz Guangdong, der in der Textilbranche den Spitznamen «Welthauptstadt der Bluejeans» trägt.

Mehr als 260 Millionen Hosen werden jährlich in Xintang genäht, gefärbt, gebleicht, gewaschen, bedruckt, abgerieben und kunstvoll zerschlissen. Nach offiziellen Statistiken wird knapp die Hälfte davon exportiert. Rund 700 000 Menschen arbeiten in Xintangs gut 4000 Jeansunternehmen, unter denen sich riesige Färbereien und Akkordnähereien mit Tausenden von Angestellten befinden, aber auch kleine Familienbetriebe, in denen man häufig Kinder bei der Arbeit sieht. Berühmte Modemarken lassen hier ebenso fertigen wie Billiganbieter. Egal wo auf der Welt man eine Jeans kauft – die Wahrscheinlichkeit, dass sie aus Xintang stammt, ist gross.

Damit besteht auch eine direkte Verbindung zwischen Tausenden von Schweizer Jeansträgern und einer gewaltigen Umweltkatastrophe. Vergangenes Jahr kam Greenpeace in einer heimlich durchgeführten Untersuchung zum Ergebnis, dass Xintangs Dong-Fluss, der in den grossen Perlfluss mündet, stark mit Schwermetallen und anderen Chemikalien aus der Textilindustrie belastet ist. Allein die Konzentration des krebserregenden Cadmiums lag 128 Mal über dem in China zulässigen Höchstwert. «Viele Unternehmen verwenden in ihrer Produktion Schwermetalle und entsorgen diese gefährlichen Chemikalien einfach in der Umwelt», urteilte die Umweltschutzorganisation. Die gesundheitlichen Folgen für die Bevölkerung dürften gravierend sein – lassen sich jedoch nicht belegen, weil die lokale Regierung keine unabhängigen Untersuchungen zur Situation in ihrer Stadt erlaubt.


Preis des Aufschwungs

Xintang ist unter Chinas Industriestädten kein Einzelfall, eher ein Prototyp. Dass die Volksrepublik heute die zweitgrösste Wirtschaftsmacht der Welt ist, verdankt sie massgeblich einem Wachstumsmodell, das auf Umwelt und Arbeiterrechte wenig Rücksicht nimmt. Zwar hat der Boom seit Anfang der Achtziger Hunderte von Millionen Chinesen aus der Armut befreit, doch welchen Preis das Land für diesen Fortschritt bezahlen muss, wird zunehmend sichtbar. «Das Bruttoinlandprodukt hat für Chinas Politiker höchste Priorität, egal wie es zustande kommt», sagt Chen Gang, Experte für chinesische Umweltfragen an der National University of Singapore. «Die Regierung weiss zwar, dass dieses Modell nicht nachhaltig ist, aber ein neues ist bis jetzt nicht in Sicht.»

Das sieht man in Peking anders. Anfang März soll der Nationale Volkskongress, Chinas Quasiparlament, einen neuen Fünfjahreplan verabschieden, der den Umweltschutz ins Zentrum der politischen Aufmerksamkeit rückt. Mit Milliardeninvestitionen will der Staat die Entwicklung sogenannter grüner Technologien fördern und sie nicht nur in China breitflächig einsetzen, sondern auch in grossem Massstab exportieren. Ausserdem soll die Leistung lokaler Parteichefs künftig nicht mehr nur an Wachstum und Investitionen gemessen werden, sondern auch an der Einhaltung von Öko-Standards.

Optimisten reden bereits von Chinas «grüner Revolution». Dabei sind die Ankündigungen keineswegs neu. Schon seit Jahren verspricht Peking, die Umweltprobleme mit einer Mischung aus Hightech und Verwaltungsreformen zu bewältigen, bis heute ohne Erfolg. Im Dezember kam eine im Auftrag der Regierung erstellte Studie zu dem Ergebnis, dass sich die Folgekosten der Umweltzerstörung im Jahr 2008 auf umgerechnet 189 Milliarden Franken beliefen. «Der Druck, Verschmutzung und Umweltschäden zu bewältigen, steigt, und die Verschmutzungskosten sind in den fünf Jahren (2003–08) um 75 Prozent gestiegen», heisst es in dem Bericht.

Chinas Umweltzerstörung wächst deutlich schneller als die Wirtschaft. Experten haben berechnet, dass sich der verheerende Trend nur stoppen liesse, wenn China 2 Prozent seines BIP in den Umweltschutz investieren würde; um die bestehende Verschmutzung allmählich zu beseitigen, müssten es sogar 3 Prozent sein. Doch soweit die Eckdaten des 12. Fünfjahresplans bis jetzt bekannt sind, werden für Umweltschutzmassnahmen nur 1,4 Prozent des BIP vorgesehen. «Ich bin nicht sehr optimistisch, dass China in absehbarer Zeit Herr der Lage wird», sagt Chen Gang. «Dafür fehlen leider die richtigen Strukturen.»

Was er damit meint, zeigt sich in Gurao, einem fünf Autostunden südöstlich von Xintang gelegenen Landkreis, der ebenfalls von der Textilindustrie lebt. 80 Prozent der schätzungsweise 300 000 Einwohner produzieren Unterwäsche. Auf den Fabrikhöfen der selbsternannten «City of Sexy» sieht man Kisten mit BH-Lieferungen für ausländische Kunden wie die Kleidermarktkette KiK. Auch Zhang Xuemei arbeitet für den deutschen Markt. Die 41-jährige Wanderarbeiterin aus der Provinz Sichuan sitzt vor ihrem Haus und schneidet abstehende Fäden aus Herrentangas mit Leopardenmuster. Für jede Unterhose gibt es einen Fen (0,001 Franken). «An einem Tag schaffe ich zwischen 500 und 700 Stück», sagt Zhang.

Dass Guraos Fabriken sparen, wo sie nur können, kann Zhang buchstäblich riechen. In der Luft liegt der stechende Geruch des nahen Ximei-Flusses, dessen Wasser seine Farbe mit den Moden ändert: Bald ist er blau, bald rot, bald schwarz. Aus den Tiefen steigen faul riechende Gasblasen auf. «Die Verschmutzung ist bis ins Grundwasser gedrungen», sagt Zhang. «Wasser zum Kochen und Trinken müssen wir auf dem Markt kaufen.» Ein Eimer kostet 0,05 Franken – das entspricht 50 Schlüpfern oder einer knappen Stunde Arbeit.


«Die Stadt macht uns krank»

Obwohl die Verschmutzung und ihre Ursachen offensichtlich sind und vergangenes Jahr ebenfalls von Greenpeace belegt wurden, gehört die Umwelt für die Menschen in Gurao nicht zu den Hauptsorgen. «Natürlich macht die Stadt uns krank», sagt die Besitzerin eines Kleinunternehmens schulterzuckend. «Aber wenn wir Geld verdienen wollen, müssen wir das eben in Kauf nehmen.» Anlagen zur Abwasserreinigung würden die Färbereien der Stadt teuer zu stehen kommen, und dies könnte sie angesichts des harten Verdrängungswettbewerbs in der Branche in den Ruin treiben. «Wem es hier nicht gefällt, der kann ja wegziehen», meint die Unternehmerin. Auch in der Kreisverwaltung verschliesst man vor den Umweltproblemen die Augen. «Ist der Ximei-Fluss wirklich so dreckig?», fragt Chen Wenjia, Chef der lokalen Propagandaabteilung der Kommunistischen Partei. Vor vier Jahren sei er aus einem anderen Landkreis nach Gurao geschickt worden, doch die Verschmutzung des Flusses sei ihm noch nie aufgefallen, erzählt er. Trotzdem befinde sich derzeit Guraos erste Kläranlage im Bau, fügt er stolz hinzu.

Pekings Direktiven ignoriert


Fliessen seit Jahrzehnten also alle Abwässer ganz offiziell ungefiltert in den Fluss? Wie passt das zu Pekings Vorgabe, lokale Parteichefs müssten sich nicht nur um Wirtschaftswachstum kümmern, sondern auch um Umweltschutz? Chen erklärt freimütig, dass die Parteichefs in Gurao zu schnell wechseln, um effektive Massnahmen einleiten zu können. «In meiner Zeit hier habe ich sieben verschiedene Parteichefs erlebt», sagt er. Der Grund für die schnelle Rotation – normalerweise bleiben Parteichefs mindestens drei Jahre – ist ein offenes Geheimnis: In Problemstädten wie Gurao will niemand die Verantwortung für die Missstände übernehmen. «Die Weigerung, Verantwortung zu übernehmen, ist institutionalisiert», erklärt der Politologe Zhao Litao. «Pekings Direktiven werden in den Provinzen häufig ignoriert.»

Fragt man chinesische Experten nach einem Beispiel für eine chinesische Stadt, in der Umweltprobleme erfolgreich gelöst wurden, blickt man in betretene Gesichter. Zwar wurde in Peking vor den Olympischen Spielen 2008 der grösste Verschmutzer der Stadt, das Stahlwerk Shougang, umgesiedelt oder in Schanghai für die Weltausstellung 2010 eine alte Schwerindustriezone saniert. Doch bei allen Erfolgsgeschichten war der Umweltschutz nur Mittel zum Zweck, um das Image einer Stadt zu verbessern oder neues, teures Bauland zu erschliessen. «In Chinas grossen Städten hat sich in den vergangenen Jahren zwar einiges verbessert, aber dafür wird die Verschmutzung ins Hinterland verlegt», erklärt der Forscher Chen Gang. Vergangenes Jahr war auch die Jeanshauptstadt Xintang von einem derartigen Verschmutzungsumzug betroffen. Weil die nahe Metropole Guangzhou die Asienspiele ausrichtete, bestand die Provinzregierung darauf, Xintangs schlimmste Schandflecke zu beseitigen. «Entlang den Hauptstrassen wurden Dutzende von verschmutzenden Fabriken abgerissen», erklärt ein lokaler Unternehmer. «Aber ein paar Kilometer weiter haben sie alle wieder aufgemacht.» Die Schuld für das ökologische Laisser-faire sieht er allerdings nicht nur bei Politikern und Fabrikbetreibern, sondern auch bei den Kunden aus dem In- und Ausland, die unentwegt die Preise drücken.

Machen sich westliche Jeansträger – und Käufer anderer Made-in-China-Waren – also mitschuldig an Chinas ökologischer Tragödie und ihren gesundheitlichen Auswirkungen auf Millionen von Menschen? Bei den meisten chinesischen Produkten ist die Herkunft kaum nachzuvollziehen, ein Umstand, der schäbige Herstellungsbedingungen begünstigt. Allerdings verfehlt der öffentliche Druck auf grosse Markenunternehmen, in ihren Fabriken von sich aus für einwandfreie Verhältnisse zu sorgen, seine Wirkung nicht.

«Wir sind gerne bereit, unser Werk jedem zu zeigen», erklärt Fang Yong, Exportleiter des chinesischen Textilkonzerns Conshing Clothing, der unter anderem Jeans für Marken wie Veromoda, Jack & Jones, Polo und Guess produziert. Die 4000-Mitarbeiter-Fabrik am Rande von Xintang zeigt, dass Jeansfabriken keine Umweltsünder sein müssen: Die Angestellten an den grossen Waschmaschinen tragen Handschuhe, die Arbeiter mit den Farbspritzen benutzen einen Mundschutz, und die Abwässer fliessen in ein modernes Klärwerk. «Unsere Produktionskosten sind natürlich höher als in den Fabriken, denen die Umwelt und die Mitarbeiter egal sind», sagt Fang. Doch der Aufpreis lohnt sich für die Marken allemal, lässt er sich dem Endverbraucher doch gleich mehrfach in Rechnung stellen. Denn welcher westliche Kunde weiss schon, dass selbst eine Jeans aus bester organischer Baumwolle in Fangs Fabrik gerade einmal 20 Franken kostet?

http://www.greenpeace.org/eastasia/news/textile-pollution-xintang-gurao

Freitag, 25. Februar 2011

Industriell geplanter Produktverschleiss

Glühbirnen, Nylonstrümpfe, Drucker, Mobiltelefone - bei den meisten dieser Produkte ist das Abnutzungsdatum bereits geplant. Die Verbraucher sollen veranlasst werden, lieber einen neuen Artikel zu kaufen, als den defekten reparieren zu lassen. Die bewusste Verkürzung der Lebensdauer eines Industrieerzeugnisses, um die Wirtschaft in Schwung zu halten, nennt man "geplante Obsoleszenz". Bereits 1928 schrieb eine Werbezeitschrift unumwunden: "Ein Artikel, der sich nicht abnutzt, ist eine Tragödie fürs Geschäft".



http://videos.arte.tv/de/videos/kaufen_fuer_die_muellhalde-3700234.html

Alternativer Link: http://www.youtube.com/watch?v=44Xzb3TE634

Story of Stuff



Website: http://www.storyofstuff.com/
(Alternativer Link: http://www.youtube.com/watch?v=gLBE5QAYXp8)

Donnerstag, 24. Februar 2011

The Century of the Self — Eight People Sipping Wine in Kettering 4/4

The Century of the Self — There is Policeman Inside all our Heads, He Must Be Destroyed 3/4

The Century of the Self — The Engineering of Consent 2/4

The Century of the Self — Happiness Machines 1/4



Der BBC-Vierteiler spannt einen Bogen vom Beginn der Instrumentalisierung der Massen durch Politik und Big Business im 20.Jahrhundert. Die Massenmedien Print, Radio und TV ermöglichten in neuem Ausmass die immense Streuung von Propaganda zu politischen und wirtschaftlichen Zwecken. Politik und Firmen machten sich die Erkenntnisse Sigmund Freuds aus der Psychoanalyse zu eigen und setzten sie zur Beeinflussung der in ihren Augen umündigen Masse ein. Freud's Neffe Edward Bernays bot ihnen dabei mit seiner 'Erfindung' der Public Relations Hand an. Das Zeitalter vom Massenkonsum brach an: Die Dokumentation hat somit nichts an Aktualität verloren.

http://en.wikipedia.org/wiki/The_Century_of_the_Self

Mittwoch, 23. Februar 2011

Zero Waste Familienleben

Die Johnsons leben ohne Abfall zu produzieren;)
Hier eine kleine Videodoku: http://www.msnbc.msn.com/id/21134540/vp/41573752

Und hier dessen Blog mit nützlichen Tipps, wie wir ohne Abfall leben können: http://zerowastehome.blogspot.com/p/tips.html