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Dienstag, 30. August 2016
Ethics of Consumption - cultural capitalism
In this RSA Animate, renowned philosopher Slavoj Zizek investigates the surprising ethical implications of charitable giving.
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Donnerstag, 8. Oktober 2015
STOP TTIP - Freier Handel oder freie Bürger (Arte Doku 2015)
TTIP – der Freihandel der EU mit den USA – werde der “größte Wirtschaftsdeal der Geschichte” schwärmen Politiker: Wachstum, Wohlstand und mehr Jobs für 800 Millionen Menschen, dazu faire Regeln für die Globalisierung. Doch Kritiker warnen: Durch das TTIP werden nicht nur Verbraucher-, Umwelt- und Datenschutz dem Kapitalismus geopfert, sondern auch Grundrechte der Demokratie.
„Wir schaffen Wachstum, Arbeitsplätze – gemeinsam mit den USA setzen wir die Regeln für die Globalisierung!“, schwärmt EU-Top-Handelsbürokrat Jean-Luc Demarty über das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP. Auch in Washington träumt man von einem Markt von Hawaii bis zum Baltikum für 800 Millionen Menschen. Der Westen soll die Führung übernehmen, bevor China und andere es tun.
Kritiker sehen den EU-Kanada-Freihandelsvertrag CETA als Blaupause und warnen vor einer Absenkung von Umwelt-, Verbraucher- und Datenschutz im Interesse internationaler Konzerne. Auch Befürworter räumen ein: Es geht den USA um „Big Data“ – die Erhebung und Auswertung von Daten für Werbung und Kulturindustrie sowie um Exporte ihrer High-Tech Agrarindustrie.
Damit öffnet die EU-Kommission neuen gentechnisch veränderten Lebensmitteln Tür und Tor. Sie verhandelt über Klagerechte von Unternehmen gegen unsere demokratische Gesetzgebung, die etwa im Datenschutz wirksam werden könnte. Besonders brisant ist für viele EU-Bürger, dass einheitliche transatlantische Produktionsstandards fernab jeder demokratischen Öffentlichkeit vorangetrieben werden.
Ein „Staatsstreich in Zeitlupe“ sei der Freihandel, glaubt die US-Bürgerrechtlerin Lori Wallach. Frankreichs Regie-Ikone Costa-Gavras fordert, Europa solle aus der eigenen kulturellen Vielfalt heraus seine Stärke schöpfen. Am Horizont erscheint die neue Leitfrage: Was zählt mehr – der freie Handel oder der freie Bürger – Kapitalismus oder Demokratie?
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Dienstag, 22. Oktober 2013
Taste the Waste Doku
Vom achtsamen Umgang mit Lebensmitteln.
"Taste the Waste" enthüllt eine Realität mit Lebensmitteln, die angesichts knapp 1 Milliarde Hungernder weltweit betroffen macht. In der Schweiz landen gemäss Schätzungen der UNO über die gesamte Produktions- und Verbrauchskette jährlich 250 000 Tonnen Lebensmittel im Abfall. In Deutschland bis zu 20 Millionen Tonnen, eine Verschwendung unvorstellbarer Grössenordnung. Es ist die Kehrseite der global agierenden und hart um Marktanteile kämpfenden Lebensmittelindustrie und einer Politik, die Formen, Farben und Grössen über den Genuss- und Nährwert stellt. Und es ist ein Wohlstandsproblem. Denn in armen Ländern gib es kaum Lebensmittelverschwendung. Gerade einmal 6 Kilo pro Kopf und Jahr sind es beispielsweise in den südlichen Ländern Afrikas. Demgegenüber stehen 100 Kilo in der Schweiz und 115 Kilo in den USA.
Entlang der Produktionskette gibt es je nach Produktart unterschiedliche Stationen, an denen Verluste entstehen: in der Landwirtschaftlichen Produktion, beim Transport und Lagerung, in der Weiterverarbeitung, beim Handel und schliesslich beim Verbraucher. Viele Lebensmittel schaffen es gar nicht erst in die Verarbeitung. So werden beispielsweise 20% der europäischen Feldfrüchte sofort nach der Ernte entsorgt, weil sie nicht der gesetzlichen Norm oder dem Schönheitsideal entsprechen. Am Ende der Kette werden 56% allen Obsts und Gemüse nicht verzehrt, sondern vernichtet. Getreideprodukte haben wiederum die grössten Verluste bei der Verpackung und Verarbeitung -- sowie beim Verbraucher: In den Privathaushalten landet ein Viertel allen essbaren Backwerks im Abfall statt auf dem Teller. http://www.umwelt-hilfe.ch
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Freitag, 14. Oktober 2011
Schmutzige Schokolade
Diese Dokumentation zeigt, dass die Schokoladen-Industrie Kinderhandel und Kinderarbeit zumindest duldet. Denn sonst müssten die Hersteller mehr unternehmen, und wirklich nur von Herstellern kaufen, bei denen garantiert keine Kinder arbeiten.
Ferrero, Guylian, Hofbauer, Lindt, Mars, Milka, Nestlé, Storck oder Suchard schneiden weiterhin bei Ökologie, Soziales und Tierschutz nur mit „Kritisch" oder „Ungenügend" ab.
http://www.thedarksideofchocolate.org/
Alternative Playlist: http://www.youtube.com/view_play_list?p=62B54258E85B0C2E
Ferrero, Guylian, Hofbauer, Lindt, Mars, Milka, Nestlé, Storck oder Suchard schneiden weiterhin bei Ökologie, Soziales und Tierschutz nur mit „Kritisch" oder „Ungenügend" ab.
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Dienstag, 27. September 2011
Wie öko und fair ist die Outdoor-Branche?
Von: http://reset.to/blog/rank-brand-wie-oeko-und-fair-ist-die-outdoor-branche
Outdoor-Mode: Nix sozial gerecht
Cleanclothes.org
Kampagne für Saubere Kleidung
Rank a Brand
Und neben dem fehlenden Umweltbewusstsein ist auch die soziale Performance eher traurig: Die Outdoor-Industrie steht nicht gerade für gut bezahlte Mitarbeiter und faire Arbeitsbedingungen.
Rank a Brand bewertet Outdoor-Hersteller
Wer sich informieren möchte, wo die verschiedenen Marken in punkto Umweltschutz, CO2-Ausstoss und Arbeitsrechte stehen, der findet auf den Seiten von Rank a Brand Bewertungen einzelner Outdoor-Hersteller. Auf Rank a Brand können Konsumenten vergleichen, wie transparent, grün und sozialverträglich eine Marke ist. Und sich dann für die Richtige entscheiden.
Für die "Ausstatter für Naturerlebnisse" sieht es so aus:
Von den bewerteten Marken (Nomad, Timberland, Patagonia, Vaude, Mammut, Jack Wolfskin, Fjällräven, North Face, Salewa, Icebreaker, Berghaus) ist keine im grünen Bereich. Das heißt, keiner der Hersteller hat mehrheitlich positive Bewertungen in den drei Bereichen Klimaschutz, Umweltschutz und faire Arbeitsbedingungen. Eingeschränkt empfehlenswert sind Patagonia, Nomad und Timberland, die immerhin partiell gut bis sehr gut abschneiden.
Patagonia versucht mit sogenannten "Footprint Chronicles" den ökologischen Fussabdruck jedes Produkts für den Käufer nachvollziehbar zu machen. Ein guter Ansatz, allerdings fehlen klare Angaben zur Umsetzung des Ziels, CO2 weiter zu reduzieren. Laut Patagonia sind 100% der verwendeten Baumwolle aus ökologischer Herstellung, außerdem wird versucht, viele Materialien zu recyceln (Baumwolle, Nylon u.a.). Patagonia hat sich viel vorgenommen, doch Zahlen werden auf der Internetseite nicht dokumentiert. Der Hersteller ist Mitglied in der Fair Labor Association und zahlt Mindestlöhne, die maximale Arbeitszeit liegt allerdings bei 60 Stunden.
Nomads bessere Performance liegt im Bereich der Arbeitsrechte und des fairen Handels. Nomad ist Mitglied bei MADE-BY und produziert in Niedrig-Risko-Ländern. Im Bereich Klima- und Umweltschutz schneidet der Hersteller allerdings schlecht ab.
Timberland hat eine sehr gute Performance beim Klimaschutz: Die Emissionen der Flüge der Beschäftigten werden neutralisiert. Auf der Seite finden sich Ergebnisse und Ziele zur weiteren Reduktion der CO2-Emissionen. Im Bereich der Arbeitsrechte zahlt Timberland wenigstens ein Minimum an Lohn und eine begrenzt die Arbeitszeit. Timberland verwendet zwar Biobaumwolle, unklar ist allerdings zu welchem Anteil. Das gibt keine Punkte.
Bei den anderen Herstellern steht es schlecht um die soziale und ökologische Performance. Wer sich genauer informieren möchte findet bei Rank a Brand eine Übersicht.
„Image und Realität der Outdoor-Branche klaffen zum Teil schmerzhaft auseinander“, so Kirsten Clodius von der Kampagne für Saubere Kleidung. „Statt nachhaltiger sozialer Entwicklung wird allzu oft nachhaltige Ausbeutung praktiziert.“
Rank a Brand bewertet Outdoor-Hersteller
Wer sich informieren möchte, wo die verschiedenen Marken in punkto Umweltschutz, CO2-Ausstoss und Arbeitsrechte stehen, der findet auf den Seiten von Rank a Brand Bewertungen einzelner Outdoor-Hersteller. Auf Rank a Brand können Konsumenten vergleichen, wie transparent, grün und sozialverträglich eine Marke ist. Und sich dann für die Richtige entscheiden.
Für die "Ausstatter für Naturerlebnisse" sieht es so aus:
Von den bewerteten Marken (Nomad, Timberland, Patagonia, Vaude, Mammut, Jack Wolfskin, Fjällräven, North Face, Salewa, Icebreaker, Berghaus) ist keine im grünen Bereich. Das heißt, keiner der Hersteller hat mehrheitlich positive Bewertungen in den drei Bereichen Klimaschutz, Umweltschutz und faire Arbeitsbedingungen. Eingeschränkt empfehlenswert sind Patagonia, Nomad und Timberland, die immerhin partiell gut bis sehr gut abschneiden.
Patagonia versucht mit sogenannten "Footprint Chronicles" den ökologischen Fussabdruck jedes Produkts für den Käufer nachvollziehbar zu machen. Ein guter Ansatz, allerdings fehlen klare Angaben zur Umsetzung des Ziels, CO2 weiter zu reduzieren. Laut Patagonia sind 100% der verwendeten Baumwolle aus ökologischer Herstellung, außerdem wird versucht, viele Materialien zu recyceln (Baumwolle, Nylon u.a.). Patagonia hat sich viel vorgenommen, doch Zahlen werden auf der Internetseite nicht dokumentiert. Der Hersteller ist Mitglied in der Fair Labor Association und zahlt Mindestlöhne, die maximale Arbeitszeit liegt allerdings bei 60 Stunden.
Nomads bessere Performance liegt im Bereich der Arbeitsrechte und des fairen Handels. Nomad ist Mitglied bei MADE-BY und produziert in Niedrig-Risko-Ländern. Im Bereich Klima- und Umweltschutz schneidet der Hersteller allerdings schlecht ab.
Timberland hat eine sehr gute Performance beim Klimaschutz: Die Emissionen der Flüge der Beschäftigten werden neutralisiert. Auf der Seite finden sich Ergebnisse und Ziele zur weiteren Reduktion der CO2-Emissionen. Im Bereich der Arbeitsrechte zahlt Timberland wenigstens ein Minimum an Lohn und eine begrenzt die Arbeitszeit. Timberland verwendet zwar Biobaumwolle, unklar ist allerdings zu welchem Anteil. Das gibt keine Punkte.
Bei den anderen Herstellern steht es schlecht um die soziale und ökologische Performance. Wer sich genauer informieren möchte findet bei Rank a Brand eine Übersicht.
„Image und Realität der Outdoor-Branche klaffen zum Teil schmerzhaft auseinander“, so Kirsten Clodius von der Kampagne für Saubere Kleidung. „Statt nachhaltiger sozialer Entwicklung wird allzu oft nachhaltige Ausbeutung praktiziert.“
Es tut sich was in der Outdoor-Branche
Doch es gibt Hoffnung: Jack Wolfskin hat Anfang Juli seinen Beitritt zur Fair Wear Foundation erklärt, die sich für eine effektive Verbesserung von Arbeitsbedingungen einsetzt. Vaude möchte bis 2015 Europas ökologischster Outdoor-Ausrüster werden; im Moment enthält die Kollektion Sommer 2011 nach eigenen Angaben bereits zu 16 % sogenannte Green Shape Produkte. Das sind Produkte, die aus mindestens 90% Biobaumwolle, recycelten Materialien oder der Holzfaser Tencel bestehen, mit dem umweltfreundlichen Färbeverfahren VAUDE eColour gefärbt wurden oder dem weltweit strengsten textilen Umweltstandard bluesign entsprechen. Auf der Sportartikel-Fachmesse ISPO wurde VAUDE mit zwei Auszeichnungen bedacht: dem Eco Responsibility Award 2011 für das Zelt Blue One als umweltfreundlichstes Produkt und in der Kategorie Company colution als nachhaltigstes Unternehmen. Eine Bewertung von Vaude findest Du auch bei Rank a Brand.
Fazit: Die Outdoor-Branche bewegt sich langsam, aber sie bewegt sich. Und jede unserer Kaufentscheidungen kann dazu beitragen, der Branche den Schubser in die richtige Richtung zu geben.
These Boots Are Made For ...? Na die Kleiderspende!
Schick mit gutem Gewissen - in Biobaumwolle, Bambus und Co.
Rank a Bran
Doch es gibt Hoffnung: Jack Wolfskin hat Anfang Juli seinen Beitritt zur Fair Wear Foundation erklärt, die sich für eine effektive Verbesserung von Arbeitsbedingungen einsetzt. Vaude möchte bis 2015 Europas ökologischster Outdoor-Ausrüster werden; im Moment enthält die Kollektion Sommer 2011 nach eigenen Angaben bereits zu 16 % sogenannte Green Shape Produkte. Das sind Produkte, die aus mindestens 90% Biobaumwolle, recycelten Materialien oder der Holzfaser Tencel bestehen, mit dem umweltfreundlichen Färbeverfahren VAUDE eColour gefärbt wurden oder dem weltweit strengsten textilen Umweltstandard bluesign entsprechen. Auf der Sportartikel-Fachmesse ISPO wurde VAUDE mit zwei Auszeichnungen bedacht: dem Eco Responsibility Award 2011 für das Zelt Blue One als umweltfreundlichstes Produkt und in der Kategorie Company colution als nachhaltigstes Unternehmen. Eine Bewertung von Vaude findest Du auch bei Rank a Brand.
Fazit: Die Outdoor-Branche bewegt sich langsam, aber sie bewegt sich. Und jede unserer Kaufentscheidungen kann dazu beitragen, der Branche den Schubser in die richtige Richtung zu geben.
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Die Schuhe drücken, der einstige Lieblingspulli ist zu bunt, die Hose zu eng, der Rock jetzt doch zu Weiterlesen
Schick mit gutem Gewissen - in Biobaumwolle, Bambus und Co.
Längst wird "Öko-Mode" auf dem Laufsteg präsentiert. Bio-Baumwolle ist angesagt. Weiterlesen
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Auf der Website von Rank a Brand können Konsumenten vergleichen, wie transparent, grün und sozialver Weiterlesen
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Lernfähige Outdoor-BrancheOutdoor-Mode: Nix sozial gerecht
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